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PostHeaderIcon Dezentrale Abwasserreinigung und Wiederverwendung

  • Gedankenaustausch über die dezentrale Abwasserreinigung und deren Wiederverwendung von Prof. Dr.-Ing. habil. H. Löffler.
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  • Zur INFO weitere Zeitungsausschnitte:
  1.    PDF_Abwasserreinigung mit Eigenkontrolle! 
  2.   PDF_Vorteile von Gruppenkläranlagen!
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PostHeaderIcon Auffassungen der BI zur biologischen Klärung, Stand 08.03.2010

1. Die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsberechnungen in 10 Orten haben nach Auffassung der berufenen Bürger und der Bürgerinitiative ergeben:                          

  • Die Errichtung und Betreibung von Gruppenkläranlagen ggf. Ortskläranlagen ist absolut die kostengünstigste Lösung. Im Einzelfall lassen die örtlichen Bedingungen oder der Wille des Grundstückseigentümers nur Einzellösungen zu.
  •  Naturnahe Kläranlagen (Pflanzenkläranlagen) erreichen sehr gute Reinigungsleistungen, sind vor allem bei den Betriebskosten bedeutend günstiger als technische Anlagen und für Eigenleistungen gut geeignet.
  • Eine Rohrverlegung im Straßenbereich ist die teuerste Lösung im ländlichen Raum und sollte vermieden werden. Viel kostengünstiger ist die Verlegung in Naturboden (4-5x) in oder an Grundstücken. 
  • Das biologisch gereinigte Wasser als Brauchwasser zu verwenden bietet sich an, zumal in unserer Gegend etwa 1/3 zu wenig Regenwasser für Gärten anfällt. Der entsprechende Bau der Rückführung des Wassers auf die Gründstücke ist kostengünstig und spart Kosten für Trinkwasser.
  • Die skizzierten Ergebnisse entsprechen vollkommen den Auffassungen des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, " für die Bürger die sinnvollsten Lösungrn "zu finden. ( Vergleiche nachfolgenden Artikel vom SMUL ).

2. Der VVGG ist nach wie vor zuständig, die Planung in den Gemeinden soweit voranzu-treiben, daß eine nachvollziehbare und begründete Entscheidung grundstückskongret für die künftige Wasserentsorgung vorliegt ( Forderung vom SMUL, Dr. Eckardt ). Die Reihenfolge der Bearbeitung richtet sich nach den vorliegenden Zeitplan der Unteren Wasserbehörde ( bis 2015 ).

Die gesuchten sinnvollsten Lösungen erfordern alle Sparpotentiale für Investitionen und Betriebskosten einzusetzen, damit keine "Mehrkosten" für die Bürger entstehen.

3. Die Trägerschaft für die Gruppenanlagen wird nach den jetziger Erfahrungen und Auffassungen vorrangig in öffentlicher Hand liegen. Es ist aber auch möglich, daß Bürger eines Ortes oder Ortsteiles Träger der Gruppenanlagen sein wollen und eine privat-rechtliche Lösung anstreben. Der Wille der Bürger ist nach Prüfung aller Erfordernisse maßgebend.

4. Zur kostengünstigen Planung, Realisierung und Betreibung der Anlagen sollten Kosten-vergleiche nach dem " Benchmarking Prinzip " ( Lernen von den Besten ) vorgenommen werden.

5. In allen Orten sind weierhin berufene Bürger in die Planungen einzubeziehen. Diese kennen sich in den Orten am besten aus, für sie wird die biologische Klärung geplant, realisiert und betrieben und sie haben letztlich zu bezahlen.

 

 

PostHeaderIcon Ziel: Keine Mehrkosten für biologische Klärung im ländlichem Raum

Der Versorgungsverband Grimma/Geithain konnte in seiner Sitzung am 30.09.09 das weiterführende "Dezentrale Abwasserkonzept" nicht beschließen, da es erst halbfertig war. Der Versorgungsverband ( Vorsitzende Frau Bauer und Geschäftsführer Herr Kunath ) mußte auf Druck und Nachweise der Bürgerinitiative, vieler Bürger, einiger Bürgermeister und des Frauenhofer Institutes (in Mutzschen) als wirtschaftlichste Lösung Gruppen- und Ortskläranlagen anerkennen. Diese Auffassung vertritt seit Anfang 2009 auch das zuständige "Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft" und hat zugunsten der Gruppenkläranlagen die Förderrichtlinie erweitert. Herr Kunath kann nicht weiter auf die biologische Nachrüstung der einzelnen Kläranlagen "Jeder macht sein`s" bestehen. Damit ist das erste Ziel der Bürgerinitiative, der Bürger und der progressiven Bürgermeister erreicht.

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PostHeaderIcon Gründungs- und Vereinsentwicklung!


 Der Protest der Bürger in der Region Grimma/Geithain gegen die um 36 %  gestiegenen Wasser- und Abwasserpreise führte im Jahre 2001 zur Gründung des Vereins. Ausgangspunkt war die vertragliche Bindung der OEWA Wasser und Abwasser GmbH  (Mutterkonzern Vivendi, jetzt Veolia ) als Betriebsführer über 25 Jahre  für den „Versorgungsverband Grimma – Geithain  Zweckverband  Wasser – Abwasser“ und die Kommunalen Wasserwerke Grimma –Geithain GmbH. Herr Proglio von Vivendi verkündete an der Börse Gewinnchancen von 22 % ! Dafür erhielt er lauthals Beifall. Unser Verein fand sich in seinen Absichten - unbedingt dagegen zuhalten - bestätigt.

Unsere Hauptziele sind:

 

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PostHeaderIcon Was wollen OEWA & VEOLIA wirklich?

  # Informationsblatt von 2/2008 #


Der OEWA-Niederlassungsleiter für Grimma, Herr Scholl, versucht den Bürgern weiszumachen, dass sie als Fachkräfte ( die im wesentlichen von den KWW übernommen wurden ) für die Wasserver- und entsorgung der Region nur das Beste wollen. Dieser Grundtenor zieht sich durch alle INFO-Briefe "Wasser bewegt" der OEWA und durch alle Reden von Herrn Scholl. Was VEOLIA als transnationaler Konzern und die Tochter OEWA wirklich wollen, bleibt unausgesprochen und verborgen.

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