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PostHeaderIcon Biologische Abwasserentsorgung

Am 11. Juli 2009 besuchte die Bürgerinitiative Wasser Region Grimma/Geithain den Ort Aventshausen ( Ortsteil der Stadt Einbeck ). 23 Bürger unserer Bürgerinitiatve nahmen daran teil, um die 10-jährige Erfahrungen der biologischen Abwasserentsorgung kennenzulernen.

 

1.)

Vor 12 Jahren führten die Vertreter von Aventshausen über 2 Jahre Auseinandersetzungen mit den Behörden, bis sie ihr eigenes Abwasserkonzept verwirklichen durften. Anschließend unterlagen sie mehrere Jahre genauen Kontrollen. Jetzt sind alle ( auch die staatlichen Behörden ) stolz auf das Erreichte, weil es auch ökonomisch funktioniert.

 2.)

In Aventshausen wurden 11 Gruppenanlagen ( davon 10 als sogenannte Schilfanlagen ) zur biologischen Nachklärung gebaut und betrieben, je nach geeigneter Lage der Grundstücke. Für die Standorte wurden die jeweiligen Grundstückseigentümer von ihren großen Kostenvorteil der Insellösung überzeugt.

3.)

Der Bau der Schilfanlagen erfolgte vorwiegend in Eigenleistungen, spezielle Arbeiten wurden durch regionale Firmen durchgeführt. Das Projekt der Phytofiltanlage als mehrstufige Pflanzenkläranlage wurde unter ca. 15 Angeboten ausgewählt. Die Finanzierung erfolgte ohne wesentlichen Kredit und der Vermeidung von unnötigen Kosten.

4.)

Die 3-Kammerklärgruben bleiben bestehen. Das vorgeklärte Wasser wird für jede Schilfanlage gesammelt und diese damit 2-3 mal am Tage beschickt, mit einer Pumpe  ( 10,- bis 12,- €/Jahr ) oder durch Gefälle.

5.)

Das nun auch biologisch gereinigte Wasser wird:

- gesammelt und auf die Grundstücke zurückgeführt,

-in den Vorfluter direkt eingeleitet ( mit Genehmigung! ) oder

-versickert.

Die Einleitung in öffentliche Kanäle würde sehr teuer werden und wurde vermieden.

6.)

Der Klärschlamm wird alle Jahre nach Bedarf abgefahren und bei der Wartung mit einem Glasrohr exakt gemessen.

7.)

Zur jährlichen Durcgführung der Wartung der Pflanzenanlage in den Orten, erwarb sich ein Ingenieur aus der Region das erforderliche Zertifikat.

8.)

Als Betriebskosten zahlt jeder Grundstückseigentümer im Jahr 50,-€ ( unabhängig der Personenzahl ) und übernimmt die Kosten der jährlichen Klärschlammentsorgung. Eine Vergleichsrechnung dieser Betriebskosten gegenüber den Anliegern der Region Grimma/Geithain würden diesen Betrag bis zum 7-fachen übersteigen.

9.)

Als Rechtsform hat man in Aventshausen eine privatrechtliche ( G.b.R. ) für den ganzen Ort gewählt. Damit sind alle Vorteile, wie auch der Kosten bei den Bürgern geblieben. Natürlich trägt die G.b.R. auch die gesamte Verantwortung für die Abwasserentsorgung, womit bisher gute Erfahrungen gemacht wurden. Offen ist für jeden Ort ( oder Gruppenlösung ), ob eine privatrechtliche oder öffentliche Rechtsform gewählt wurde.

 

 

 
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