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PostHeaderIcon Was wollen OEWA & VEOLIA wirklich?

  # Informationsblatt von 2/2008 #


Der OEWA-Niederlassungsleiter für Grimma, Herr Scholl, versucht den Bürgern weiszumachen, dass sie als Fachkräfte ( die im wesentlichen von den KWW übernommen wurden ) für die Wasserver- und entsorgung der Region nur das Beste wollen. Dieser Grundtenor zieht sich durch alle INFO-Briefe "Wasser bewegt" der OEWA und durch alle Reden von Herrn Scholl. Was VEOLIA als transnationaler Konzern und die Tochter OEWA wirklich wollen, bleibt unausgesprochen und verborgen.

Ziel aller grossen Wasserkonzerne ist die Verfügungsgewalt über das Trinkwasser als "blaues Gold" dieses Jahrhunderts und dessen Verkauf als unbedingt notwendiges Lebensmittel. Mit dem Verkauf des Süsswassers als Ware beginnt der grosse Betrug, denn Süsswasser ist keine Handelsware, sondern natürliche Grundlage jeglichen Lebens. Der Zugang zum Wasser muss jedem offenstehen. Die zur Verfügungstellung und der Gebrauch des Süsswassers ist die entscheidende Daseinsfürsorge für Mensch, Tier und Umwelt.

Diese Fragen interessieren die grossen Wasserkonzerne nicht. Herr Proglio/VEOLIA, spricht in den Börsenblättern nur von einer Gewinnabsicht von ca. 22%. Diese soll über Wasserpreise, also unseren Wassergebühren erziehlt werden. Wir bezahlen in der Region Grimma/Geithain für einen Kubikmeter Trink- und Abwasser 6,55€ ( bei günstigsten Verbrauch von 90 m³ ), in Berlin werden dafür 5,09€ und in Köln 3,15€ bezahlt.

Wer macht denn hier die Preiskalkulation?

Ein neues Geschäft wittern die OEWA und der Verband mit der künftigen biologischen Nachrüstung von Kleinkläranlagen. In den bisherigen sogenannten Informationsveranstaltungen wird die Geschäftsführung des Verbandes und der OEWA nicht müde unter Bezug auf das Wort "dezentral" die Verantwortung für die biologische Nacgrüstung den Besitzern der KKA anzuhängen. Der grösste Teil dieser Bürger ist damit aber überfordert. Es ist also keine Lösung , wenn der Verband hierfür keine Verantwortung übernimmt. Der Verband hat den Vorschläge für die betroffenen Orte und Gruppen- oder Ortsanlagen vorzulegen, zu diskudieren und zu realisieren. In der überwiegenden Anzahl der betroffenen Orte werden solche Gemeinschaftsanlagen sinnvoll sein. Die Verantwortung dafür muss beim Verband liegen, da diese Anlagen nur von Fachbetrieben gefahren werden dürfen. Es geht also nicht darum, dass jeder sein eigenes "Süppchen" kocht.

Wir kämpfen darum, dass der Verband diese Aufgaben komplett vorbereitet, finanziert und betreibt.

Wenn wirklich jeder seine KKA nachrüsten, finanzieren und betreiben soll, dann stellt sich doch die Frage: "Wozu brauchen wir dann noch einen Wasser/Abwasser-Verband?" 

 
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